Hautbrücken

Eine Hautbrücke bildet sich, wenn die wunde Narbe der Penis-Resthaut, wo die Vorhaut abgeschnitten wurde, an die wunde Oberfläche der Eichel anhaftet und beim Abheilungsvorgang mit dieser stellenweise zusammenwächst. Dieses Geschehen geht vor sich, nachdem der/ die beschneidende Arzt/Ärztin das Interesse an dem "abgeschlossenen" Fall verloren hat. Die Mutter, die dahingehend belehrt wurde, der Penis ihres Sohnes wäre nun "pflegeleicht" und keine Ahnung davon hat, wie das neue Penisdesign aussehen "sollte", bemerkt die sich einstellende, weitere Fehlentwicklung nicht.

Hautbrücken sind nicht nur unansehnlich, sondern sie schaffen einen Ort, wo Smegma leicht stecken bleiben kann und -anders als unter einer intakten Vorhaut- nicht einfach ohne Weiteres gereinigt werden kann.

Diese Hautbrücke hat keine Dehnungsreserven und wird bei jeder Erektion so straff gespannt, dass sie zu reißen beginnt.

 

Dieser Mann hat sich seine Hautbrücken lösen (wegschneiden) lassen:

 

Diese Hautbrücke zieht die Eichel unnachgiebig in die Schräglage und verursacht Narben auf ihrer Oberfläche.

 

Der Besitzer dieser Hautbrücke war 18 zum Zeitpunkt der Aufnahme. Er hat eine weitere kleine Hautbrücke auf der rechten Seite seiner Eichel.

Die Besitzer dieser Brücken versuchten aus der Not eine Tugend zu machen.

 

Die Brücke gibt einen Hinweis darauf, wie weit den Schaft hinunter sich der Beschneidungsschaden erstrecken kann. Das Frenulum wurde beinahe vollständig entfernt.

 

 

 

Diese Hautbrücke scheint eine zusätzliche winzig kleine Brücke zu haben, mit der sie verbunden ist. So viel zur besseren "Sauberkeit" infolge der Beschneidung.

 

 

 

Mehrfache winzig kleine Hautbrücken
(Diese machen seinen Penis weder "sauberer" noch einfacher "sauber zu halten".)

Das ist nicht nur eine ungewöhnlich breite und straffe Hautbrücke,...

... sondern die Falte über die Raphe [auch "Rhaphe", =Verwachsungslinie] kann den Schaden noch verschlimmern.

Dieses Pfuscharbeit scheint die Eichel des Opfers vollständig zu umkreisen

 

... nun , fast. Die eigentlich Beschneidung scheint relativ locker zu sein.

Einige Hautbrücken sind vernachlässigbar …

...andere dagegen sind schwerwiegender:

Die kleine Brücke oben hat den Eichelkranz eingekerbt.

Eine weitere rechts zieht die Eichel in die entgegengesetzte Richtung.

Die verästelte Vene weiter unten am Schaft kann ebenso ein Beschneidungsartefakt sein.

 

Hautbrücken können "gelöst" (weggeschnitten) werden.

 

Diese Aufnahmen -beide vom selben Penis- wurden eine Woche nach der Operation angefertigt, wobei die Nähte immer noch vorhanden sind. Das gelbliche Material ist Neosporin, ein Antibiotikum.

... aber das Resultat ist immer noch unansehnlich:

 

 

Hautbrücke sogar beim intakten Penis: eine Folge vorzeitigen Zurückziehens der Vorhaut!

 

Eine Hautbrücke kann auch beim intakten (unbeschnittenen) Penis auftreten, was anscheinend durch gewaltsames Zurückziehen der Vorhaut in der Kindheit verursacht wurde. Dadurch werden die miteinander verklebten Vorhaut und Eichel auseinandergerissen. Durch diese Tat werden zwei Wunden provoziert, welche bei der Abheilung zusammenwachsen (siehe oben). Die Struktur in der Bildmitte ist das Frenulum (Lustbändchen), ein natürlicher, hocherogener Teil der Penisanatomie intakter Männer.