Kapitel 6: Lang-Zeit Beeinträchtigungen der Beschneidung

Die männliche Beschneidung hat viele nachteilige Auswirkungen, die sich erst im späteren Leben zeigen. Diese Auswirkungen werden in den meisten Diskussionen über die männliche Beschneidung gewöhnlich übersehen oder ignoriert.

Emotionale Auswirkungen

Die Erinnerung beginnt vor der Geburt (1) und Neugeborene Jungen haben voll funktionsfähige Nervenbahnen, die Schmerzinformationen übertragen.(2) Daher ist anzunehmen, dass die Genitalbeschneidung psychologische Auswirkungen hat.

Post-traumatisches Belastungsstörung (PTBS) ist eine natürliche Reaktion auf ein abnormales Ereignis. Die Genitalbeschneidung beim Neugeborenen ist ein Ereignis, bei dem der Neugeborene in extremen Ausmaß Schmerz, Angst und Hilflosigkeit (3) erlebt, und somit die Kriterien einer Ursache für PTDS erfüllt. Levy (1945) merkte an, dass Kinder nach Operationen einschließlich Beschneidungen Verhaltesprobleme, wie etwa Albträume und Angst vor Krankenschwestern und Ärzten aufzeigen.(4) Cansever (1965) testete Jungen vor und nach der Beschneidung und befand, dass das Ego durch Sicherheit in totaler Zurückgezogenheit sucht.(5) Levy stellte fest, dass die Symptome beschnittener Jungen der Kampfneurose glichen, welche heute als PTBS bezeichnet wird.(4) Taddio et al. (1997) untersuchten das Verhalten von Säuglingen bei der ersten Impfung. Sie befanden, dass beschnittene Jungen eine viel stärkere Reaktion auf den Schmerz der Schutzimpfung zeigten als Mädchen und intakte nicht-beschnittene Jungen, was laut den Autoren einer PTBS bei Säuglingen entspricht.(6) Auch andere Autoren beschrieben PTBS bei beschnittenen Jungen und Männern. Rhinehart (1999) beschrieb vier Fälle von PTBS infolge einer Neugeborenenbeschneidung bei Männern mittleren Alters, die er in seiner psychiatrischen Praxis behandelte.(7) Ramos & Boyle (2001) konnten bei 70 Prozent philippinischer Jungen, die einer rituellen Beschneidung unterzogen wurden und bei 51 Prozent philippinischer Jungen, die einer medizinischen Beschneidung unterzogen wurden, eine PTDS nachweisen.(8)

Beschnittene Männern empfinden oft große Angst bezüglich ihrer Beschneidung. Das manifestiert sich in einem Widerwillen über Beschneidung zu sprechen oder in der Behauptung „Ich bin beschnitten und glücklich damit.“(9) van der Kolk (1989) beschreibt, dass einige traumatisierte Männer den Zwang haben ihr Trauma nachzuspielen oder zu wiederholen.(10) Diese Gefühle zeigen sich im „unnachgiebigen Vater“ Syndrom. Typischerweise wird ein beschnittener Vater irrational und unnachgiebig darauf bestehen, dass sein Sohn beschnitten wird, obwohl das den aktuellen medizinischen Empfehlungen widerspricht. Auch einige beschnittene Ärzte zeigen diese Angst, indem sie Eltern zu medizinisch unnötigen Beschneidungen drängen (11) oder Artikel in Ärztezeitschriften schreiben um diese Praktik zu verteidigen.(12-14). Solche Artikel sind „fehlhafte Paper, die die Schäden der Beschneidung abstreiten und die angeblichen Vorteile aufbauschen.“(14) Das führte dazu, dass die medizinische Literatur zum Thema Beschneidung sehr umfangreich und polarisiert wurde, weil andere Ärzte Briefe und Artikel schreiben um die falschen Behauptungen beschnittener Ärzte zu widerlegen.(13)

Die Beschneidung des Neugeborenen findet gewöhnlich in der ersten Lebenswoche (Perinatalperiode) und ist, wie oben erläutert wurde, für die meisten Jungen eindeutig traumatisierend. Zahlreiche Autoren belegen, dass ein perinatales Trauma zu selbstzerstörerischem Verhalten im Erwachsenenleben führt.(1015-18) Die Beschneidung ist ein zyklisches Trauma. Viele Männer, die als Kinder beschnitten wurden, wachsen selbst zu Beschneidern heran, in einem unendlichen, sich wiederholenden Kreislauf des Missbrauchs.(10-131819)

Sexuelle Auswirkungen

Taylor et al.(1996) belegen, dass die Beschneidung mehr als 50% der normalen Haut und Schleimhaut des Penis entfernt.(20) Diese Haut und Schleimhaut ist von der Natur dazu vorgesehen die Ausdehnung des Penis während der Erektion zu ermöglichen. Manchmal ist nicht genügend Vorhautrest und Schleimhautgewebe nach der Beschneidung vorhanden, dass sich der Penis während der Erektion ausdehnen kann. Die Folge sind nicht selten schmerzhafte Erektionen oder Risse an der Beschneidungsnarbe, wenn das restliche Gewebe bis zur Grenze und darüber hinaus gedehnt wird.(2122)

Frühere Forschungsarbeiten von Winkelmann (1956,1959) zeigte, dass die Vorhaut stark innerviert [dicht mit Nervenenden und Nervenrezeptoren durchsetzt ] und eine „spezifische erogene Zone“ ist. (2324)  Auf Vorhaut befinden sich die Areale des Penis, die am Empfindlichsten auf feine Berührungen reagieren.(25)

Meislahn & Taylor (2004) zeigten in einer online Befragung unter intakten Männern, dass die die meisten Männer die Vorhaut, und nicht die Eichel als Ort des sexuellen Vergnügens ausmachten.(26) Diese Studie ist die erste, die die „Ausrichtung“ der Vorhaut belegt. Das heißt, dass die Vorhaut dazu neigt auf ihre vordere Stellung zurückzukehren. Die Studie zeigte, dass die Dehnung der Vorhaut zu Erektionen beim intakten Mann führt. Die Studie zeigte ferner, dass die Dehnung des gefurchten Bandes zur Kontraktionen des Musculus bulbocavernosalus verursacht, was zu Ejakulationen führt. Die intakten Männern die an dieser Studie teilnahmen gaben an, dass die Vorhaut bei weitem bedeutender sei als die Eichel.(27)

Die Entfernung der Nerven in der Vorhaut durch die Beschneidung führt zu einem Defizit an sensorischen Input in die zentralen, parasympathischen und sympathischen Nervensysteme. Eine Veränderung in der sexuellen Reaktion ist folglich zu erwarten. Zahlreiche aktuelle Studien stellten fest, dass das tatsächlich der Fall ist. Coursey et al. (2001) merkten an, dass die Erwachsenenbeschneidung die erektile Funktion vermindert.(28) Auch Fink et al. (2002) belegten eine verschlechterte erektile Funktion nach der Erwachsenenbeschneidung und, zusätzlich eine Verringerungen der Penissensitivität.(28) Pang & Kim (2002) führten eine Studie eine Studie in Süd-Korea aus, wo viele erwachsene Männer beschnitten wurden, und gaben an, dass Männer doppelt so häufig eine Verminderung der Sexualität als eine Verbesserung erleben.(29) Shen et al.(2004) befragten 95 zirkumzidierte männliche Patienten und stellten fest, dass von diesen Männern 28 unter eine erektile Dysfunktion, 33 unter einem verminderten Erektionsvermögen, 31 unter verlängertem Geschlechtsverkehr 41 unter erschwerte Einführung litten.(30) Senkul et al. führte eine Umfrage unter jungen türkischen Männern durch, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden. Sie gaben an mehr Zeit zur Ejakulation zu brauchen.(31) Thorvaldsen & Meyhoff (2005) stellten fest, dass junge beschnittene Männer größere Schwierigkeiten haben eine Erektion und einen Orgasmus zu erreichen.(32) Kim & Pang (2007) berichten von verringertem sexuellen Vergnügen und erhöhter Schwierigkeit bei der Masturbation unter koreanischen Männern, die als Erwachsene beschnitten wurden.(33) Frisch et al. (2011) stellten fest, dass beschnittene dänische Männer häufiger Orgasmus-Schwierigkeiten aufweisen als nicht-beschnittene Männer.(34) Podnar (2011) verglich den Bulbocarvenosusreflex von intakten mit dem von beschnittenen Männern. Er stellte fest: „Der Refelex war klinisch nicht-auslösbar bei 73% von 30 beschnittenen Männern, 64% von 15 Männern mit zurückgezogener Vorhaut, und 8% von 29 Männern der Kontrollgruppe.(35) Die Beweise dafür, dass die Beschneidung die menschliche sexuelle Reaktion und Funktion schädigt, sind nun umfassend und eindeutig.

Denniston (2004) befragte 38 Männer, die sexuellen Verkehr vor und nach der Beschneidung hatten. 24 der 38 Männer (58%) empfanden, dass sich das Vergnügen beim Geschlechtsverkehrs verringert habe und dass sie sich kein zweites Mal beschneiden lassen würden.(36)

Die Beschneidung verändert das männliche Sexualverhalten. Laumann et al. (1997) merkten an, dass beschnittene Männer über "eine mehr ausgearbeitete Reihe von Sexualpraktiken" verfügten. Diese enthält häufigere Masturbation und eine größere Vorliebe für Oralsex.(37) Die British National Survey of Sexual Attitudes and Lifestyles (Natsal 2000) [Britische Landesweite Umfrage der sexuellen Einstellungen und Lebenstile] zeigt, dass beschnittene Männer häufiger angaben, homosexuelle Partner oder Partner aus dem Ausland zu haben.(38) Laut Richters et al. (2006) erreichten beschnittene Männer in Australien häufiger „zu schnell“ den Orgasmus. (39)

Weibliche Sexualität

Zahlreiche Studien belegen, dass sich die männliche Beschneidung auch nachteilig auf die weibliche Sexualität auswirkt. Warren & Bigelow (1994) beschreiben, dass die Vorhaut Probleme mit vaginaler Trockenheit vorbeugt.(40) Fleiss & Hodges (2002) erklären, dass die fehlende Gleitfunktion beim beschnittenen männlichen Partner dazu führt, dass die angespannte Schafthaut die die natürliche vaginale Gleitmittel aus der Vagina schleift.(41) O’Hara & O’Hara (1999) untersuchten Frauen in den USA die Sowohl mit beschnittenen und intakten Partnern Sex hatten. Sie berichten, dass Frauen im Verhältnis 8.6 zu 1 einen intakten Partner bevorzugten.(42) Die Frauen berichteten, dass sie eher einen Orgasmus oder sogar multiple Orgasmen hätten, wenn ihr männlicher Partner intakt ist.(43) Bensley & Boyle (2001) untersuchten 35 Frauen in Australien, die sexuelle Erfahrung sowohl mit beschnittenen als auch intakten Partnern hatten. Elf, die ein mittleres Alter von 27.3 Jahren hatten, gaben an den beschnittenen Partner bevorzugen. Elf, die ein mittleres Alter von 36.4 Jahren hatten gaben an den genital intakten Partner zu bevorzugen.(44) Sie gaben an, dass beschnittene Männer bedeutend seltener Kondome verwendeten aus Sorge über die verminderte Penissensitivität. Darüber hinaus beklagten mit signifikant höher Wahrscheinlichkeit über vaginale Trockenheit mit einem beschnittenen Partner.(4344) Die Erfahrung wie sie mit einem beschnittenen männlichen Partner berichtet, ähneln den Symptomen einer „weiblichen Erregungsstörung“. Die Weibliche Erregungsstörung kann eine normale Reaktion auf den sex mit einem beschnittenen männlichen Partner sein.(4344) Frisch et al. (2011) berichteten dass die Beschneidung des Partners bei der Frau mit „Orgasmus-Schwierogkeiten, Dyspareunie (schmerzhaften Geschlechtsverkehr) und einem Gefühl der unvollständigen Erfüllung sexueller Bedürfnisse“ vergesellschaftet ist.(34)

Gesellschaftliche Auswirkungen

Laumann (1997) gab an, dass 77 Prozent der erwachsenen Männer der National Health and Social Life Survey (1992) waren beschnitten.(37) Die Auswirkungen der Verwundung durch die Beschneidung wurden oben behandelt. Goldman (1997) bringt umfangreiche Gründe dafür vor, dass die Präsenz so vieler emotional und sexuell verletzter Männer in der Gesellschaft zu unerwünschte gesellschaftliche Auswirkungen hat.(46)

Goldman (1997) legt nahe, dass Männer, die als Neugeborene beschnitten wurden häufiger an geringem Selbstbewusstsein litten, Intimitäten in geschlechtlichen Beziehungen mieden, und eine höhere Scheidungsrate aufwiesen.(46) Darüber hinaus erklärt er, dass Neugeborenenbeschneidung eine höhere Inzidenz unnötiger Operationen, Erwachsenengewalt, einschließlich Selbstmord, Vergewaltigung und Mord verursache.(46)

Baker (1996) argumentiert, dass Männer Wut gegenüber ihren Müttern wegen ihrer Beschneidung hegten. Sie stellt auch einen Zusammenhang zwischen sexueller Gewalt, Vergewaltigung und Neugeborenenbeschneidung fest.(47) DeMause (1996) bringt perinatales Beschneidungstrauma mit steigender Selbstmordraten und sozialer Gewalt bei Jugendlichen in Verbindung.(45)

Auswirkungen auf die Grundsatzerklärungen der Ärztegesellschaften

In den USA, wo die nicht-therapeutische Neugeborenenbeschneidung einst ein Routine-Eingriff war, wurde eine beinahe vollständig beschnittene männliche Bevölkerung geschaffen. Ärzte in den USA sind weitgehend ein Teil dieser beschneidenden Kultur, in der das Anormale normal zu sein scheint. Beschnittene Männer, die Ärzte werden haben keine persönliche Erfahrung einer Vorhaut und haben womöglich nie eine menschliche Vorhaut gesehen. Wie oben beschrieben wurde, wenn der Arzt beschnitten ist, neigt er eher dazu Eltern zur Beschneidung zu raten.(11)

Ärztegesellschaften in den USA setzten sich aus Männern und Frauen aus dieser beschneidenden Kulturen zusammen. Gewisse Ärztegesellschaften haben öffentliche Stellungsnahmen bezüglich der Beschneidung herausgegeben. Diese Stellungnahmen ist unausweichlich von Komitees erarbeitet, die sich aus Personen, egal ob sich um Männer oder Frauen handelt, die Produkte dieser beschneidenden Kultur sind, und vielleicht da Bedürfnis haben ihre Herkunftskultur zu verteidigen.(12

Diese Komitees stehen vor der Herausforderung, die medizinische Literatur zur Beschneidung zu sichten, die, wie oben bereits erwähnt wurde, zahlreiche Paper enthält, die von beschnittenen Ärzten verfasst wurden, da dazu neigen, zu Gunsten der Beschneidung befangen zu sein.(12) Ärzte aus beschneidenden Kulturen können gegenüber den Voreingenommenheit der publizierten Paper blind sein.

Darüber hinaus stehen männliche Mitglieder des Komitees vor der unangenehmen Aufgabe, ihre eigene Beschneidung zu rechtfertigen.(49) Mitglieder können Eltern sein, die ihren Sohn beschneiden ließen und vielleicht das Bedürfnis haben, diese Entscheidung zu verteidigen.(12) Einige Mitglieder können möglicherweise sogar den Zwang haben, das Trauma ihrer eigenen Beschneidung an anderen nachzuspielen.(10) Ärzte, die zum Mitglied eines Grundsatz-Komitees ernannt werden, können sehr festgefahrene Meinungen zur Beschneidung haben, aufgrund ihrer vorhergenden Erfahrungen in einer beschneidenden Kultur. Ärzte, die an der Durchführung von Beschneidungen finanziell profitieren, können in ein Grundsatz-Kommittee berufen werden.*(49)

Ein Interessenkonflikt ist unausweichlich. Es ist unwahrscheinlich, dass solche konfliktbeladenen Ärzte fähig sind eine wahrhaft evidenzbasierte Erklärung hervorzubringen, selbst wenn sie fähig sind, die Vorurteile in der medizinischen Literatur auszusondern.(49, 50) Fox & Thomson (2005) belegen, dass medizinische Gesellschaften die mit der Beschneidung verbundenen Risiken minimeren oder herunterspielen.(51) Beispielsweise, fand ein Law Journal Artikel in zwei von der American Academy of Pediatrics erarbeiteten Erklärungen schwere Abweichungen von den mediziniwissenschaftlichen Belegen.(52)

Amerikanische Ärztegesellschaften, waren bisher unwillig oder unfähig  menschenrechtliche (siehe Kapitel Neun) und medizinethische Fragen (siehe Kapitel Elf) anzuerkennen, die mit der nicht-therapeutische Beschneidung von Kindern untrennbar verbunden sind.(13) Auf gleiche Weise haben sie nicht die nachteiligen Langzeitauswirkungen anerkannt, die in diesem Kapitel beschrieben wurden.(13)

Foley (1966) merkte an, dass beschnittene Ärzte zu Gunsten der Beschneidung befangen seien.(53) Die Beschneidungspraxis vergangener Tage hat folglich eine Auswirkung auf die Standpunkterklärungen der Ärztegesellschaften von heute. Solche Erklärungen sind das Resultat eines Kompromiss zwischen der Voreingenommenheit der Komitee-Mitglieder für die Beschneidung und die überwältigenden Beweismaterial, welches belegt, das die genitale Unversehrtheit die größtmögliche Gesundheit und Wohlbefinden bietet. Solche Erklärungen neigen dazu, den Staus quo fortbestehen zu lassen.(46) Der Öffentlichkeit ist schlecht gedient, weil beschnittene Ärzte anscheinend unfähig sind, eine wahrhaft evidenzbasierte Erklärung hervorzubringen.(13)


*Es ist sehr wahrscheinlich, dass alle männlichen Mitglieder der drei Projektgruppen der American Academy of Pediatrics beschnitten sind und, dass nicht einer irgendeine persönliche Kenntnis über die Vorhaut besitzt. Beschnittene Ärzte müssen häufig ihren Verlust der genitalen Unversehrtheit mit Behauptungen über prophylaktisch Vorteile rechtfertigen, sodass ihre Schriften dazu neigen, gegen die genitale Unversehrtheit befangen zu sein.(1213)

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