Bioethik und die Beschneidung männlicher Kinder

Zusammenfassung

Menschenrechte Die internationale Menschenrechtsgesetzgebung hat die Medizinethik grundlegend verändert.7 14 20 23 41 52 66 73 78 Auf dieser Seite sind deshalb neben Dokumenten zur Medizinethik auch Menschenrechts-Dokumente aufgelistet. Der Ärzte-Eid der Weltgesundheitsorganisation verlangt von Örzten ihr medizinischen Wissen in Übereinstimmung mit den „Gesetzen der Humanität“ anzuwenden.22 Kanadas,40 und der USA 52 61 62 Attorneys for the Rights of the Child für eine Tabelle der Menschenrechte, die durch die Beschneidung männlicher Kinder verletzt werden. Die UN Kommision zum früheren Yugoslavien definiert die Beschneidung als einen sexuellen Übergriff und eine Menschenrechtsverletzung.65 bezieht sich die Phrase „überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind“ auf die Praxis der Beschneidung. Die Beschneidung männlicher Kinder verletzt somit zahlreiche Vorschriften internationaler Menschenrechtsdokumente,72 79

Grausame und erniedrigende Behaldung. Grausame und erniedrigende Behandlungen stellen einen Verletzung der Menschenrechte dar.56 64 10 26

Informierte Einwilligung. Ärzte müssen das Selbstbestimmungsrecht ihres Patientien achten.24 Eine gültige Einwilligung kann nur durch eine vollständig informierte Person erteilt werden.36 27 28 19 29 Es müssen ach Informationen über alternative Behandlungsmöglichkeiten bereitsgestellt werden, einschließlich der Möglichkeit keine Behandlung durchzuführen.29 41 Keine Beschneidung durchzuführen, stellt eine praktikable und vernünftige Alternative, dar weshalb der zuständige Arzt auch vollständige Informationen über die Möglichkeit bereitstellen muss, die Beschneidung zu unterlassen.19 36 

Einwilligung für Erwachsene Einwilligungsfähige erwachsene Patienten besitzen umfangreiche Befugnisse ihre Einwilligung zu erteilten, die sich selbst auf die Entfernunfg funktionaler Körperteule erstrevcken. Patienten müssen mit allen wesentkoxhen Informationen über die Beschneidung und auch über Alternativen zur Beschneidung versorgt werden.48 Die bereitsgestellten Informationen sollten eine vollständige Aufklärung über die zu erwartenden und wahrscheinlichen Verluste an sexueller Funktion und Empfindungsfähigkeit infolge der Beschneidung umfassen.44 55 Einwilligung für Kinder. Kinder sind eigenständige Personen und besitzen eine eigene Reihe an rechtliche Gesetzem.53 19 48 Wenn Eltern ihr Kind zum Arzt bringen, ist das Kind der Patient und nicht die Eltern.19 4 19 42 19 34 38 53 Kinder müssen an der Entscheidung beteiligt werden.18 23 52 Nicht-zwingend erfoderliche Eingriffesollten verschoben werden, bis das Kind fähig ist selbst zu entscheiden.52 Darüber hinaus ist die elterliche Vollmacht Erlaubnis für Behandlungen zu erteilen weniger umfangreich als es der Fall wäre, wenn ein Elternteil eine Erlaubnis für ihre oder seine eigene Behandlung erteilt.52 Eltern dürfen nur Erlaubnis für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten zu erteilen.35

Einwilligung für Kinderbeschneidung. Die gegenwärtige Praxis der Ärzteschaft ist es, die Erlaubnis für die Beschneidung eines Kindes von einem Elternteil einzuholen. (Im Vereinten Königreich und in Britisch Kolumbien ist die Erlaubnis beider Elternteile erfoderlich.)53 Die Ärzteschaft stüzte ihre Vorgehensweise für die Einholung von Einwilligungen lange Zeit auf der Annahme, dass ein Elternteil berechtigerweise einer nicht-thereapeutuschen Beschneidung eines Kindes einwilligen könnte. Es gibt jedoch keine rechtliche Grundlage um diese Annahme zu rechtfertigen.  Eine nicht-threpeutische Beschneidung ist weder ein Diagnose-Verfahren noch eine Behandlung einer Krankheit.36 Somit ist eine nicht-therapeutische Beschneidung in der Tat eine Körperverletzung. Kein Elternteil kann Einwilligung für eine Körperverletzung erteilen.

Wenn man dies weiterführt, erscheint die „elterliche Einwilligung für ein nicht-therapeutische, nicht-diagnostische Beschneidung an einem Kind ungültig. Jedoch bedarf es einer Gerichtsentscheidung um diese Frage zu klären. In Deutschland urteile das Kölner Landgericht, dass nicht-therapeutische Beschneidungen eine strafbare Körperverletzung darstellen. Darüber hinaus, ist es fraglich, wie mediizinisch unnötige nicht-therapeutische Beschneidung im besten Interesse eines Kindes sein können. Eine Gerichtsurteil im Vereinten Königreich entschied. dass eine Beschneidung nicht im besten Interesse eines Kindes ist.Die Regeln des General Medical Council von Vereinten Königreich verlangen, dass nichr-thereapeutische oder kontroverse Eingriffe nur mit der Einwilligung eines Gerichts durchgeführt werden sollen.Unangemessene Eingriffe. Kinder haben das Recht vor unnötigen Eingriffen geschürzt zu werden.19 52 34 52 34 Die Bedürfnisse des Patienten müssen erster Stelle und vor allen anderen Erwägungen stehen Die meisten Regelwerke der medizinischen Ethik verlangen vom behandeln ersten die Bedürfnisse des Patienten an erster Stelle zu setzen. Die Gesundheit des Patienten muss das "erste Anliegen" des Arztes sein.5 Gesundheitsdienstleier in der Pädiatrie haben die rechtliche und ethische Verpflichtung gegenüber ihren kindlichen Patienten kompetente medizinische Versorgung auf Grundlage dessen zu bieten, was der Patienten braucht, und nicht was jemand anders verlangt.19 Der Arztr muss das "zu aller erst das Wohl des Patienten berücksichtigen.“42 Wenn Eltern mit der Bitte an den Arzt herantztren, an ihrem Kind eine Beschneidung durchzuführen dan gelten die Verantwortlichkeiten des Arztes dem Kind und nicht seinen Eltern.52 52 52 Wenn eine nicht-therapeutische Beschneidung einfach nach elterlichem Wunsch durchgeführt wuird, setzt der Arzt womöglich auf unethische Weise die Wünsche der Eltern über die Bedürfnisse des Kindes.11 Meinungen von Bioethikern. Die Nicht-thereapeutische Beschneidung männlicher Kinder, obwohl sie in den USA immer noch weit verbreiteten ist, und in viel gerigerem Maß in Australien und Kanada, wird heute von Ethikern als ein unethischer Eingriff angesehen.31 43 49 56 Darüber hinaus haben internationale Organisationen und Ärzteverbande Erklärungen verabschiedet, die das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrheit bekräftigen.70 

Schmerzversorgung. Die Beschneidung ist ein von Natur aus schmerzhafzter Euingriff. Zeitgenösßsche medizinethische Grundsätze verlangt, dass schmerzhaften Eingriffen an Kindern nur unter Anesthsie /Analgesie erfolgen.17 53 Eine Schmerzbehandlung macht jedoch einen unethischen Eingriff nicht ethnisch. 

Vorgeschlagene Standards. Hodges und Kollegen 

  • Klinisch verifizierbare Krankheiten, Fehlbildungen, oder Verletzungen liegen vor, oder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Zukunft auftreten.
  • Die beabsichtige Intervention muss die am wenigsten invasive und die konservativste Behandlungsoption sein.
  • Trotz jedwedem Schaden, der zu erwarten ist, muss eine realistische Erwartung bestehen, dass der Eingriff dem Patienten einen Netto-Vorteil einbringt, während er schlimmstenfalls eine mimimale negative Auswirkung auf die Gesundheit des Patienten hat.
  • Der Patient ist einwilligungsfähig und erteilt seine volle informierte Einwilligung für den Eingriff. Wenn ein Patient keine informierte Einwilligung erteilen kann, muss der Eingriff aufgrund medizinischer Dringlichkeit zwingend erforderlich sein um ein Fehlen einer Einwilligung entschuldigen zu können. Da vernünftige und einwilligungsfähige Erwachsene unter normalen Umstämden sich weigern würden medizinisch-unnötigen Eingriffen einzuwilligen (insbesondere wenn diese Eingriffe, die normale Erscheinung und/oder Funktion verändern), muss angenommen werden, dass Kinder sich ebenfalls weigern würden, wenn sie in der Lage wären, die Situation zu verstehen, ihre Wünsche zu formulieren und diese auch zu äußern.
  • Der Eingriff ist Teil einer Standardpraxis, und seine Durchführung ist von der Gesellschaft aus gültigen, dringenden und möglicherweise gefährlichen Gesundheitsgründen sanktioniert, die den Verzicht auf die Einholung individueller Einwilligungen rechtfertigen.
  • Es besteht die realistische Erwartung, dass der Patient ohne den Eingriff ein hohes Risiko hat zu erkranken. Ein hohes Risiko für unbehandelte Person ist nicht definiert als ein höheres Risiko als eine behandelte Person, sondern als eine absolute Anfälligkeit für die Krankheit – das bedeutet das Risiko der Person jemals die Krankheit diagnostiziert zu bekommen beträgt nahezu 1 aus 1. Zum Vergleich: Das Risiko einer amerikanischen Frau jemals Brustkrebs diagnostiziert zu bekommen, beläuft sich auf 1 aus 8 Frauen (12.6%), dennoch wird dieser Wert nicht als Rechtfertigung für eine prophylaktische Operation, d. h. eine routinemäßigen neonatale Masektomie, angeführt.
  • Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher oder weiblicher Kinder würde keine dieser Kriterien erfüllen.Proportionalität. Eine Autorität auf dem gebiet der Medizinethik definiert Proportionalität folgendermaßen:

    Das Wohlbefinden der gesamten Person muss berücksichtigt werden, wenn über eine therapeutische Intervention oder den Gebrauch von Technologie entschieden wird. Therapeutische Eingriffe, die sehr wahrscheinlich Schäden verursachen oder nicht-wünschenswerte Nebenwirkungen können nur durch einen angemessen großen Nutzen für den Patienten gerechtfertigt werden.Die Beschneidung männlicher Säuglingen oder Kindern hält dem Test der Proportionalität nicht stand, da der nicht-existenter thereapeutische Nutzen mehr als überwogen wird durch die sichere permante Verletzung des Penis, dem Verlust der schützenden, immulogischen, erogenen und sexuellen Funktionen,wie auch dem Risiko für die Gesundheit und das Leben, die mit einer jeden Beschneidung einhergeht.   

    Ethische Prinzipien. Die vier anerkannten Grundsätze, die die Medizinethik bestimmen, sind:

    • Wohltätigkeit

    • Nichtschaden

    • Gerechtigkeit

    • Selbstbestimmung

    Die nicht-thereapeutische Beschneidung von Kindern muss nah diesen vier Grundsätze bewertet werde. Die Beschneidung widerspricht all vier Prinzipien, weil: 

    1. Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder widerspricht dem Grundsatz der Wohltätigkeit, weil ihr ein nachgewiesener dokumentierter Vorteil fehlt.46 31 56
    2. Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder widerspricht dem Grundsatz der Gerechtigkeit, da sie das Grundrecht des Patienten auf körperliche Unversehrtheit verletzt.54
    3. Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder widerspricht dem Grundsatz der Selbstbestimmung, da die Einwilligung durch einen Vertreter erteilt werden muss.42
    4.   

    Europa Das Europäische Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin (1997) ist ein Instrument des internationalen Rechts.77 Es ist seit dem 1. Dezember 1999 in Kraft. Die Beschneidung männlicher Kinder verletzt Artikel 1, 2 und 20 dieser Übereinkunft.76  Die Beschneidung von Säuglingen und Kindern ist unvereinbar mit diesen Grundsätzen. 

    United Nations Educational, Scientific, and Cultural Organization (UNESCO). Die UNESCO hat seit 1993 ein aktives Bioethik-Programm. Die UNESCO versucht „einen gemeinen ethisches Standard-Rahmen zu definierten und verbreiten, den Staaten nutzen zu können um ihre eigenen Richtlinien auf dem Gebiet der Bioethik zu formulieren und in die Praxis umzusetzen.“ Am 19. Oktober nahm Gereralversammlung der UNSEC0 die Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte

    Artikel 8 schreibt vor:

    Bei der Anwendung und Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse, der medizinischen Praxis und diesbezüglicher Technologien soll die Schutzbedürftigkeit des Menschen berücksichtigt werden. Einzelne und Gruppen, die besonders schutzbedürftig sind, sollen geschützt, und die persönliche Integrität solcher Einzelpersonen soll geachtet werden.Kinder sind schutzbedürftige Personen, und somit haben Ärzte nach der Erklärung die Pflicht ihre persönliche Unversehrtheit zu achten. Die nicht-therapeutische Beschneidung männlicher Kinder verstößt gegen diesen Grundsatz.

     

    Europarat Am 27.  Juni 2013 gab der Ausschuss über Soziale Angelegenheiten, Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung der Parlamentarisches Versammlung des Europarates einen Ausschuss-Bericht über die Notwendigkeit zum Schutze der körperlichen Unversehrtheit, der am 6. September 2013 veröffentlicht wurde.81  und ferner eine Empfehlung

    Medizinethik

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