Wo die Religion befiehlt, setzt offensichtlich der Verstand aus: Hat die Schöpfung beim männlichen Körper irgendetwas vermasselt, so dass Gottes Werk erst durch eine Operation des kindlichen Genitals „repariert“ werden müsste?



Wir treten aber hier nicht gegen den Islam oder das Judentum auf, sondern gegen Beschneidungen, Operationen an den Genitalien von Kindern im Namen der Religion. Es gibt schließlich auch in diesen Religionen liberale Mitglieder, die die Genitalverstümmelung ihrer Kinder ablehnen.

Wie kann man der Meinung sein, dass die hier gezeigten Beschneidungen für die Kinder keine psychischen Schäden nach sich ziehen können, wie es die Deutsche Kinderkommission behauptet. Bei der Beschneidung handelt sich um einen erzwungenen, schmerzhaften Angriff auf das Genital bei vollkommenem Machtverlust über selbiges. Selbst wenn die Operation unter Vollnarkose erfolgt und ohne Komplikationen verläuft, wird die Wunde durchschnittlich noch 14 Tage ordentlich weh tun. Nun selbst einer der bekanntesten US-amerikanischen Beschneidungsbefürworter Gerald Weiss hat anerkannt, dass eine Beschneidung für Kinder ein traumatisches Erlebnis ist. Er machte dieses Geständnis um die Baby-Beschneidungen zu rechtfertigen …