"Sie heißt nicht die "teilweise Erklärung der Menschenrechte." Sie ist nicht die "Manchmal Erklärung der Menschenrechte". Sie ist die Allgemeine Erklärung, die allen Menschen ihre grundlegenden Menschenrechte garantiert-ohne Unterschied.” - Ban Ki-moon, U.N. Generalsekretär, 20. Dezember 2010 |
Artikel 3
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
Artikel 5
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
Artikel 6
Jeder Mensch hat überall Anspruch auf Anerkennung als Rechtsperson. [Und nicht nur als ein Anhängsel seiner Eltern]
Artikel 7
Alle Menschen sind vor dem Gesetze gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf den gleichen Schutz gegen jede unterschiedliche Behandlung, welche die vorliegende Erklärung verletzen würde, und gegen jede Aufreizung zu einer derartigen unterschiedlichen Behandlung.
10 Dezember 1948
Artikel 1, Teil 1:
Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung.
Artikel 2, Teil 2:
Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, die in diesem Pakt anerkannten Rechte zu achten und sie allen in seinem Gebiet befindlichen und seiner Herrschaftsgewalt unterstehenden Personen ohne jedweden Unterschied wie insbesondere der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts,… der Geburt oder des sonstigen Status zu gewährleisten.
Artikel 7:
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
(ähnlich Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der allgemeinen Menschenrechte)
Artikel 9, Teil 1:
Jedermann hat ein Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit.;(ähnlich Artikel 3, der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte)
Artikel 24, Teil 1 :
Jedes Kind hat ohne Diskriminierung hinsichtlich der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, ….das Recht auf diejenigen Schutzmaßnahmen durch seine Familie, die Gesellschaft und den Staat, die seine Rechtsstellung als Minderjähriger erfordert.
Artikel 26:
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Diskriminierung Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz..
16. Dezember 1966
Artikel 2, Teil 1:
Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, …des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.
(entspricht Artikel 2 der AEMR der UN)
Artikel 8, Teil 1:
Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Recht des Kindes zu achten, seine Identität,… zu behalten. [...und nicht chirurgisch verändert zu werden um wie sein Vater auszusehen].
Artikel 13, Teil 1:
Das Kind hat das Recht auf freie Meinungsäusserung;…[Kinderbeschneidung umgeht das Recht des Kindes selbst zu entscheiden welche Körperteile er behalten will, und hindert seine sexuelle Entfaltung, indem sie sein sexuelles Empfinden unnötigerweise und permanent verringert].
Artikel 19, Teil 1
Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs—, Verwaltungs—, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Missbrauchs zu schützen,…
Artikel 24, Teil 3:
Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.
20. November, 1989
Artikel 1, Absatz
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. [Istrumentalisierungsverbot: Wenn kleine Jungs und deren Genitalien zum bloßen Geschäftsgegenstand einer profitorientierten privaten kinderchirurgischen oder urologischen Klinik reduziert werden, ist dies eine schwere Verletzung ihrer Menschenwürde.]
Artikel 2, Absatz 1
Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. [Kinderbeschneidung verletzt das Recht des Kindes auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, weil sie ihm das Recht nimmt selbst zu entscheiden, welche Körperteile er behalten will und welche nicht. Ferner verletzt sie sein Recht auf sexuelle Entfaltung, indem sie sein sexuelles Empfinden unnötigerweise und irreversibel verringert]
Artikel 2, Absatz
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 3, Absatz 2
Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Artikel 3, Absatz 3
Niemand darf wegen seines Geschlechtes, …seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
6. DEZEMBER, 2007 MÄNNLICHE BESCHNEIDUNG & MENSCHRENRECHTE Diese Woche ist die Menschenrechtswoche und am Montag den 10. Dezember ist der Menschenrechtstag. Der Tasmanische Kinderrechtsbeauftragte, Mr. Paul Mason, rief heute die Gemeinschaft direkt dazu auf, das umstrittene Menschenrechtsthema der männlichen Beschneidung von Babies und Jungen, die zu jung sind um ihre Zustimmung geben zu können, direkt anzusprechen.
Ohne medizinische Notwendigkeit, so argumentiert der Kinderechtsbeauftragte, sei eine permanente irreversible und schmerzhafte und entstellende Operation am intimsten Körperteil eines Jungen durchzuführen, wenn er zu klein ist um sich dagegen wehren oder es verstehen zu können, eine ganz klarer Verletzung seiner grundlegendsten Menschenrechte.
"Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Schutz seines eigenen Körpers vor Verletzung durch andere ohne seine Zustimmung," sagte Er. "Jeder hat das Recht seine Religion selbst zu wählen und das kann er nur tun, wenn er alt genug ist um seine Spiritualität zu erkunden. Jeder hat das Recht auf gleichen Schutz vor dem Gesetz ohne Diskriminierung auf Grund des Geschlechts, Kultur oder Rasse. Die Menschenrechte einer Person können nicht benutzt werden um einer anderen Person die Menschenrechte vorenthalten."
Eltern haben keine unbegrenzten Rechte mit ihren Kindern zu tun, was immer sie wollen. Der Oberste Gerichtshof von Australien erklärte 1992, dass die elterliche Vollmacht zu jeder Zeit dem besten Interesse des Kindes unterliegt und der Gesellschaftdas Recht vorbehalten ist zu sagen was für das Wohl [des Kindes] notwendig ist.
Wir lieben unsere Kinder, aber das Gesetz verlangt von uns sie zu erziehen, kleiden und zu ernähren und verbietet uns sie zu missbrauchen vernachlässigen und verletzten. Kürzliche Änderungen im Tasmanischen Recht verbieten uns im Auto zusammen mit unseren Kindern zu rauchen und diese Einschränkung der "elterlichen Rechte" ist weithin akzeptiert. Eltern ist es nicht erlaubt irgendeinen anderen Teil der Körper ihrer Kinder abzuschneiden.
Mr Mason erklärt, dass er nicht verstehen kann, warum Kindesmissbrauch und Kinderverletzung illegal sind die Leute sich jedoch sträuben Babies und Jungen vor Beschneidungen zu schützen.
"Lasst Babies und kleine Jungs in Ruhe. Wenn ein Junge erwachsen wird und sein Aussehen aus welchem Grund auch immer verändern will, und die Risiken der Operation und die möglichen Konsequenzen wie etwa den Empfindlichkeitsverlust, kennt, dann hat er den Rest seines Lebens Zeit dafür, wenn er alt genug ist. Ich wäre der Erste, der ihn in seinem Anliegen unterstützen würde. Es ist eine Frage der Wahl."
Paul Mason, Kinderrechtsbeauftragter |