Unter diesem Titel wurde eine Reihe von Postings in netdoktor.at/community unter dem Thema "Beschneidung" hauptsächlich von Usern, die sich als Mütter ausgaben, abgestellt. In der Folge bringen wir hier einige Zitate solcher Beschneidungs-Befürworter. Diese beschreiben wie ihrer Meinung nach eine onanieverhindernde Beschneidung durchzuführen sei.
http://community.netdoktor.at/phorum/read.php?406,1042963,1064273#msg-1064273
"Bin 42 Jahre alt und Erzieherin an einem Knabeninternat.Ich habe gestern schon einmal geschrieben, aber der Beitrag muss irgendwie verlorengegangen sein.Ich stimme Elionore voll und ganz in Sachen Knabenbeschneidung zu.Da es an unserer Schule jährliche Pflichtuntersuchungen gibt,weiß ich,dass zirka 30% der Knaben bereits beschnitten in das Internat kommen.Verlassen tun es dann aber etwa 80% beschnitten,worauf wir sehr stolz sind.
Meine Aufgabe ist es die Eltern, meißt die Mütter,von den Vorteilen einer Beschneidung zu überzeugen. Sehr viele reagieren sehr aufgeschlossen und geben die schriftliche Einwilligung,ihre Sprösslinge mit 10,11 Jahren beschneiden zu lassen.Die Ärzte mit denen wir zusammenarbeiten beschneiden mit der Plastibell Methode sehr straff und hoch,bis dicht an die Hoden,was mir persönlich sehr gut gefällt.Auch das Frenum wird komplett entfernt.Diese Beschneidungsart, bietet alle hygienischen,und gesundheitlichen Vorteile einer Beschneidung.Auch die Einschränkung der exessiven Masturbation ist damit gewährleistet,da auch die ganze, reizbare innere Vorhaut fast bis zum Schaftansatz entfernt wird. Eine positive Verhaltensweise der Knaben wird damit gefördert.Eine männliche Vorhaut, kann nie richtig sauber sein,da sie schon wenige Stunden nach dem Waschen wieder unangenehm riecht und durch die ständige Smegmaproduktion unsauber wird. Darum sollte die Knabenbeschneidung meiner Meinung nach überall Standart werden. "
Schöne Grüsse Silke
Sehr befremdlich auch die "ästhetische" Empfindung der Dame, die sich ohne Grenzen bis in den Schambereich von Knaben erstreckt: "mit der Plastibell Methode sehr straff und hoch,bis dicht an die Hoden, was mir persönlich sehr gut gefällt".
Existiert diese Erziehungseinrichtung wirklich, bei der anscheinend eine weder menschlich, noch fachlich qualifizierte Frau an einer körperlichen Untersuchung nackter Knaben problemlos teilnehmen kann? -Vermutlich nicht. Aber ob "Silke" wirklich existiert oder nicht, ist nebensächlich: Fakt ist, es gibt Ärzte, die "Silkes" "ästhetische Empfindungen teilen und derartige Operationen an den Genitalien kleiner Jungen und Babys durchführen und sogar aggressiv bewerben.
Dass sexuell gestörte Männer oder Frauen in einem Berufsfeld arbeiten, das ihnen freien Zugang zu den Genitalien von Kindern gewährt sowie die Möglichkeit diese völlig straffrei und gewinnbringend zu beschneiden, scheint offensichtlich noch immer kein Problem zu sein. Die Werbung gewisser deutscher "Kinderurologen" für ihre "Dienste" an den Genitalien von Kindern spricht hier für sich selbst. Wie überhaupt Jungen als Opfer sexueller Gewalt kaum interessieren:
So hat die Frankfurter Rundschau schon 1999 von den Vorfällen in der Odenwaldschule berichtet. Aber den erwarteten Aufschrei in ganz Deutschland gab es nicht. Andere einflussreiche Zeitungen weigerten sich über die Vorfälle zu berichten. Ein ganzes Jahrzehnt verging, ehe die Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule größere Beachtung fanden. Noch immer wird von den Missbrauchsopfern als "Kinder" gesprochen, obwohl die Betroffenen fast überwiegend Jungen waren.
Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem im Juli 2008 bekannt gewordenen Urteil. Der Bewerber habe keinen Anspruch auf Entschädigung wegen Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), heißt es in dem Grundsatzurteil (Az. 2 Sa 51/08). Das LAG hob damit ein gegenteiliges Urteil des Arbeitsgerichts Trier auf. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung ließ das Landgericht die Revision zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt zu.
Ein Diplom-Sozialpädagoge hatte sich nämlich um eine Stelle in einem Mädcheninternat beworben. Als seine Bewerbung mit der Begründung abgelehnt wurde, es würden nur weibliche Fachkräfte eingestellt, klagte er. Nach seiner Meinung ist die Abweisung rechtswidrig, da das AGG jede geschlechtsspezifische Benachteiligung am Arbeitsplatz verbiete.
Ja, selbst wenn er ins Mädcheninternat aufgenommen worden wäre, er dürfte sicher nicht der Eingangsuntersuchung der Mädchen beiwohnen, und ein allfälliges Beschneidenlassen derselben wäre geradezu absurd. Wir meinen: Es braucht bei medizinischen Untersuchungen keine gegengeschlechtlichen Zuschauer und die Genitalverstümmelung von Kindern ist immer kriminell, ganz gleich, welches Geschlecht das betroffene ist.
Ein anderes Forum, in dem selbstbezeichnende Mütter sich beraten, ist das zwischenzeitlich aufgelöste "Alexas Forum". Heute will sich dafür niemand mehr verantwortlich fühlen.
"ich bin eine absolute Anhängerin der routinemäßigen Jungenbeschneidung. Meiner Meinung nach sollten vor der Pubertät alle Jungen vollständig beschnitten werden. Ich habe meinen Buben mit 9 Jahren hoch und sehr eng beschneiden lassen. Natürlich wurde auch das Frenulum vollständig beschnitten. Ich meine, mit diesem Beschneidungstil erreicht man immer alle hygienischen und erzieherischen Vorteile für die Buben. Ich habe ein sehr schönes FKK Bild im Netz von einem sehr schön beschnittenen Buben gefunden, fast so wie meiner der nur noch 1-2 cm höher beschnitten ist, als der Bube auf dem Bild. Ich stelle euch mal den Link ein, sieht doch auch viel schöner aus als so ein langer Rüssel, wo sich immer der letzte Urin oder Spermatropfen verfängt"
Wir bieten folgende Übersetzung aus den Kodes der Fetischistenszene an:
"Hight & tight" ist keine medizinische Fachsprache sondern ist Beschneidungsfetischisten Jargon für eine der us-merikanischen Neugeborenenbeschneidung nachempfundene, besonders radikale Beschneidung, bei der "Narbe möglichst weit vorne zur Peniswurzel hin am Schaft sitzt- "hight", und die Vorhaut möglichst vollständig entfernt wird -"tight." Was "Ines 43" jedoch darunter versteht ist selbstredend fraglich...
Auch wenn dies alles vielleicht gar keines Kommentares bedarf: Es geht hier offensichtlich um Macht. Macht über den Sohn, die konsequenterweise auch und gerade auf dessen Penis ausgedehnt wird.