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Verfasst am: 17. 06. 2010 [16:19]
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admin
Dabei seit: 14.06.2010
Beiträge: 13
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Die meisten Beschneidungen werden elegant über die Krankenkasse abgerechnet. Es ist ein lukrativer Markt und kaum ein Arzt dürfte der Verlockung widerstehen, besser gesagt: sich der Gefahr aussetzen, den Patienten an einen Kollegen zu verlieren, weil er die, für den Patienten, finanziell vorteilhafte Diagnose Phimose verweigert.
Und ist die Vorhaut einmal ab, lässt sich die Gefälligkeitsdiagnose nachträglich auch nicht widerlegen.
Die Zahlen über medizinisch nicht notwendige Beschneidungen, die mit einer Salbenbehandlung hätten behoben werden können, schwanken zwischen 80 bis 95%....
Wie ich finde, sollten die Diagnose und die Maßnahme von wenigstens 2 unabhängigen Ärzten und nur nach einer erfolglosen Salbenbehandlung genehmigt werden.
Müsste die Beschneidung selbst bezahlt werden, würden wenigstens ästhetische Erwägungen in den Hntergrund treten und so mancher (so manche) würde davon Abstand nehmen (ihren Jungen beschneiden zu lassen).
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